Wolfgang Aldag, bildungspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, bezeichnete die Änderung des Schulgesetzes als „ganz okay“. „Der Entwurf lässt aber noch viele Fragen offen, die nun in der Beratung zu klären sind. Insbesondere die Stellungnahmen der einzelnen Verbände aus der Anhörung zeigen, dass Diskussionsbedarf besteht“, sagte Aldag.

„So sehen auch wir noch Redebedarf bei der Umsetzung der Schulverbünde. Zudem wollen wir die Abschaffung des Schulschwänzens als Ordnungswidrigkeit diskutieren und uns dafür einsetzen, dass die Berufsorientierung an allen Schulformen verbindlich eingeführt wird. Dies, finden wir, sollte auch im Gesetz verankert werden“, machte Aldag deutlich.

Aldag sprach sich auch für mehr Teilhabe aller Akteure an der Schulkonferenz aus. „Damit stärken wir den Gemeinsinn und das Demokratieverständnis durch eine gleichberechtigte Teilnahme von Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie sonstigen Angestellten der Schulen an der Schulkonferenz“, sagte Aldag.

Aldag betonte, dass der Landtag nichts überstürzen will. „Wir werden uns Zeit für die inhaltliche Diskussion und für den wichtigen Austausch mit den unmittelbar Betroffenen nehmen, um ein wirklich gutes Schulgesetz auf den Weg zu bringen.“ 

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