Wie deutsche Konzerne mit kolumbianischer Kohle den Atomausstieg verschmutzen -

Die Kohle erlebt mit dem Ausstieg aus der Atomkraft ihre Renaissance – und das ohne neue Zechen und Tagebaue in Deutschland. Stattdessen importieren die großen Energiekonzerne wie EON, EnBW & Co die Kohle zum Beispiel aus Kolumbien und verschließen dabei die Augen vor desaströsen Arbeits- und Umweltstandards.

Der Film
„La Buena Vida – Das Gute Leben“ von Regisseur Jens Schanze

Nimmt sich dieses Themas an und begleitet den Umsiedlungsprozess einer Dorfgemeinschat der
Wayùu, welche einem der größten Tagebaue der Welt, El-Cerrejón, Platz machen müssen. Dabei wird den Bewohner*innen von Tamaquito nicht nur ihre spirituelle Heimat, sondern auch ihre wirtschatliche Lebensgrundlage entzogen.
Der globale Handel mit Kohle, seine Konsequenzen in den Erzeugerländern sowie Konzepte für eine Energiewende, die auch über den Tellerrand schaut, werden im Anschluss an den Film Thema unseres Gesprächs sein.

Wann: 22.05.2017

Beginn: 18 Uhr

Ort: Zazie Kino Halle, Kleine Ulrrichstr. 22, 06108 Halle (Saale)


Mit dabei sind

Ska Keller,
Vorsitzende der Grünen/EFA im
Europäischen Parlament,

Wolfgang Aldag,
Landtagsabgeordneter der Grünen in Sachsen-Anhalt
und Alexandra Huck von Kolko e.V. (kolko.net)

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