Die Petition „Keine Naturzerstörung – für den Erhalt eines natürlichen Schierke“ wurde heute an der Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch übergeben.

Wolfgang Aldag, umweltpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied des Petitionsausschusses, sagte am Rande der Übergabe: „Die Entwicklung von Schierke liegt uns sehr am Herzen. Deshalb setzen wir uns leidenschaftlich dafür ein, Fehlentwicklungen zu vermeiden. Die Natur und der besondere Charakter des Ortes sollen unangetastet bleiben.“ Rund 6000 Unterzeichenrinnen und Unterzeichner sind der Forderung gefolgt, das Ganzjahresprojekt am Winterberg „Natürlich.Schierke“ zu verhindern, und sich stattdessen für einen verantwortungsvollen, vernünftigen und naturnahen Tourismus einzusetzen.

„Ich begrüße ausdrücklich diese Forderung und freue mich, dass viele Menschen damit unsere Position stützen“, so Aldag weiter. „Seit Beginn der Planungen machen wir deutlich, dass dieses Projekt sowohl ökologisch als auch ökonomisch ein Irrsinn ist.“ Für die Landtagsfraktion ist die touristische Entwicklung von Schierke ein wichtiges Thema, betont Aldag. „Wir gehen davon aus, dass das Raumordnungsverfahren zu dem Schluss kommen wird, dass das Projekt mit dem Naturschutzrecht nicht vereinbar ist. Dann brauchen wir schnell gute und durchdachte Lösungen, um die Entwicklung von Schierke nachhaltig voranzubringen. Unsere Fraktion arbeitet derzeit intensiv an Ideen für einen innovativen und naturnahen Tourismus in Schierke.“  

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