20.12.2014

was bleibt….. ?

Ein ereignisreiches, turbulentes Jahr neigt sich zu Ende. Ein Jahr, geprägt von viel Neuem, viel Unvorhergesehenem. Ein Jahr voller Überraschungen – ein Jahr in dem ich ganz viele Menschen in der Stadt kennen lernen durfte.
Viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt haben mir im Mai ihre Stimmen gegeben und mich damit in den Stadtrat von Halle gewählt. Mit dieser Stimme drückt jede/jeder Einzelne sein Vertrauen mir gegenüber aus, ist der Meinung dass ich in der Lage bin für die Stadt etwas zu tun und dass ich in der Lage bin für die Stadt die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ich muss zugeben, ich war mir Anfangs nicht bewusst was das bedeutet und welche Erwartungen damit an einen gestellt werden. Ebenso war ich mir nicht bewusst unter welchem enormen Druck man steht wenn man in kurzer Zeit, auf der Grundlage der vorgelegten Unterlagen, Entscheidungen zum Wohle der Stadt treffen muss. Kein leichtes Unterfangen und ich empfehle all denjenigen die, berechtigt oder nicht, Kritik an unserer Arbeit äußern (ich gehörte vor meiner Wahl auch dazu) sich einmal diesem Druck auszusetzen um zu erleben wie schwierig es in vielen Fällen ist.

Ich tue das stets nach meinem besten Wissen und Gewissen, auf der Grundlage meine eigenen Überzeugung und meinen Erfahrungen, die ich seit 15 Jahren in dieser Stadt gemacht und auf der Grundlage der vielen Gespräche, die ich in den 15 Jahren mit den vielen Menschen in dieser Stadt geführt habe. Hört man bei diesen Gesprächen gut zu, dann bekommt man ein Gespür dafür wie die Stadt tickt, bekommt man ein Gespür für die Themen die die Menschen bewegen. Das Ernst zu nehmen und bei meinen Entscheidungen mit einspielen zu lassen ist mir in den vergangenen 8 Monaten, so meine, ich ganz gut gelungen und daran will ich weiter arbeiten.

Was bleibt also nach diesen 8 Monaten im halleschen Stadtrat.
Die Erkenntnis, dass man nicht alles aber so einiges bewegen kann. Vorausgesetzt man will und vorausgesetzt man ist in der Lage mit anderen Gespräche zu führen und Kompromisse zu schließen die für alle einen Gewinn bedeuten.
Die Erkenntnis, dass einige Ausschüsse so la la sind, einige Ausschüsse aber auch richtig Spaß machen.
Die Erkenntnis, dass der Job als Stadtrat echt viel Zeit in Anspruch nimmt und dennoch wirklich Freude macht.

Als Stadtrat habe ich in der Zeit von Mai bis Dezember insgesamt 3.376 € an Aufwandsentschädigungen und Sitzungsgeld bekommen.

Gespendet habe ich wie folgt:

540€ Hallianz für Vielfalt/300€ Tulpenpflanzaktion in Trotha/100€ Schwetschkestraßenfest/100€ Radio Corax Kinderradio Grünschnabel/32,80€ Co Cent Radio Corax/400€ Stadtverband BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN/1000€ Peißnitzhaus/50€ SV Halle LIONS Nachwuchs/100€ Förderverein Brandberge/100€ Freundeskreis Franckesche Stiftungen/500€ SV Halle LIONS/100€ für die Grüne Hochschulgruppe und die Jusos für eine Fahrt zur Demo gegen Nazis/50€ Frauenschutzhaus Halle.

Dazu 100 € an die Hallesche Tafel (je 25 € in Folge von Empfängen und Einladungen bei denen es umsonst etwas zu Essen und zu Trinken gibt und die ausschließlich auf meine Wahl als Stadtrat zurückzuführen sind)

Insgesamt sind das 3.472 €

Ich wünsche allen die das Lesen ruhige Feiertage, Zeit Kraft zu tanken um somit fulminant ins neue Jahr zu starten.

Wolfgang Aldag

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