Ich bin ein Mensch, der in erster Linie handelt und macht. Missstände treiben mich um und an. Ideen zu entwickeln, Lösungswege aufzuzeigen, anzustoßen und umzusetzen sind mein Ding.

Ich kenne das Land seit 23 Jahren und habe die Entwicklung nach der Wende intensiv beobachtet und in Teilen selbst mitgestaltet. Als Student war ich wesentlich aktiv beteiligt am Aufbau der Hochschule Anhalt am Standort Bernburg und habe Inhalt und Ausrichtung des Standortes mitbestimmt. In Projekten habe ich die Entwicklung der Tagebaue in Bitterfeld und Gräfenhainichen begleitet, ebenso Projekte an der Elbe und der Saale
Im Jahr 2000, nach dem Studium, habe ich mit bewusst dazu entschieden in Sachsen – Anhalt zu bleiben um die Entwicklung des Landes weiter zu begleiten. Als junger Landschaftsarchitekt war ich in viele Projekte im Land involviert und habe, durch die Beteiligung an den Bundes- und Landesgartenschauen im Land, viele Regionen und die dortigen Strukturen kennen gelernt.
Mit dem Projekt Skatepark Halle habe ich zur IBA 2010, ein Projekt umgesetzt, dass weit über die Grenzen von Sachsen –Anhalt bekannt ist und beispielhaft für die Beteiligung von Nutzern in Planungsprozessen gilt.
Ich war 10 Jahre lang Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur Sachsen Anhalt e.V, bin Gründungsstifter der BürgerStiftung Halle, und war dort 4 Jahre Vorsitzender und bin nun seit 6 Jahre im Kuratorium tätig.
Die Projekte “Leben im Fluss” 2004, “Halle im Fluss” 2006 sowie der “Händel Rasen” 2009 haben Prozesse in Gang gesetzt von der die Stadt Halle in der Aussenwirkung deutlich profitiert hat.
Mit der Übernahme des ehemaligen zentralen Schulgartens am Galgenberg habe ich 2013, mit verschiedenen Partnern ein Projekt im Bereich urban gardening initiiert. Mit viel Kraft und Engagement haben wir gemeinsam das Gelände wieder hergerichtet und pflegen es seither. Der StattGarten, der BienenKulturGarten und der NaturKinderGarten finden auf dem Gelände ihre Heimat und erfüllen es mit Leben. Neben der Umweltbildung- und Erziehung bildet der Anbau von regional produziertem Gemüse den Schwerpunkt auf dem Gelände.

Auf Grund meiner Erfahrungen, die ich in den letzten 23 Jahren in Sachsen – Anhalt gemacht habe meine ich, dass die Stadt Halle und das Land Sachsen-Anhalt ihre Potentiale noch lange nicht ausgereizt haben. Die Stadt und das Land können mehr. Hier will ich, weiter in der Stadt, und nun auch im Land ansetzen und dazu beitragen diese Potentiale aufzuzeigen und die Entwicklung voranzutreiben.

Deshalb habe ich mich entschieden, im März 2016, für einen Sitz im Landtag von Sachsen – Anhalt zu kandidieren. Es ist ein ungewöhnlicher Schritt den ich gehe, denn es bedeutet die Aufgabe meiner seit 17 Jahre andauernden Selbstständigkeit als Landschaftsarchitekt. Dieser Schritt bedeutet aber auch eine neue Herausforderung anzunehmen. In das Aufgabengebiet Natur- Umwelt- und Klimaschutz kann ich all meine fachlichen Erfahrungen einbringen und damit, so denke ich, Akzente setzen. Meine Art Dinge zu betrachten und anzupacken sowie mein Blick von aussen können verkrustete Strukturen aufreißen, werden es mir aber auch nicht immer einfach machen. Ich habe jedoch Lust auf diese neue Aufgabe und freue mich wenn es gelingt in den Landtag von Sachsen – Anhalt einzuziehen.

Ich freue mich, wenn all diejenigen, die mich bisher auf meinem Weg begleitet haben auch diesen Schritt mitgehen und verfolgen, mir Kraft geben und mich immer wieder erden, wenn die Veränderungen, die ohne Zweifel nicht ausbleiben werden, zu sehr sichtbar werden.

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