Nachdem eine Änderung des Medienänderungsstaatsvertrages im vergangenen Dezember am Widerstand der CDU-Abgeordneten im Landtag gescheitert ist, treten nun auch die konkreten Folgen für die Sendeanstalten zu Tage. Die mit der Nicht-Unterzeichnung des Vertrages gescheiterte Erhöhung des Rundfunkbeitrages um 86 Cent hat für die Entwicklung des Kultur- und Medienstandortes Halle (Saale) nun konkrete, negative Auswirkungen. So wird nun ein Teil der 186 Millionen Euro Mindereinnahmen des MDR am Funkhausstandort Halle (Saale) eingespart, geplante Innovationen und Umbauten hin zu einem crossmedialen Medienstandort mit neuen TV- und Onlineangeboten fallen aus. Dazu erklärt der hallesche Landtagsabgeordnete von BÜNDNIS90/DIEGRÜNEN, Wolfgang Aldag:

„Die MDR-Intendantin fegt im Moment die Scherben auf, die eine gescheiterte CDU-Medienpolitik im Dezember 2020 verursacht hat. Dabei hat die populistische Verweigerungshaltung der CDU-Landtagsfraktion, der ersten Beitragserhöhung seit zehn Jahren nicht zuzustimmen, besonders den Medienstandort Halle und die hiesige Hörfunkzentrale getroffen. Die geplante Aufwertung des Standortes ist vorerst gescheitert, auch an der Weigerung der CDU-Abgeordneten aus Halle (Saale). Die drei Herren, die sich nicht für den Medienstandort Halle stark machen wollten, tragen somit auch einen Teil der Verantwortung für die Einsparmaßnahmen beim MDR-Standort Halle (Saale). Jedem und jeder Beobachter*in sollte nun klar sein, wohin solche kopflosen Aktionen führen. Sie kommen als Bumerang zurück und schaden den Menschen und dem Medienstandort Halle (Saale).

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